1. Kölner Pfeifenclub gegr. 1979                    

The Pipe Club of Cologne

 


Pfeifengeschichten


26.11.2017

"Dänischer Abend" am 25.11.2017 im Chateau Henri

Mitglieder des 1. Kölner Pfeifenclubs trafen beim "Dänischen Abend" am 25.11.2017 im "Chateau Henri", Bergheim-Niederaußem, den Pfeifenmacher Poul Winslow und den Tabakmischer Lasse Berg von W.O.Larsen


10.06.2017

"Smoke on the water 2017" 

Peter Heinrichs-Smokertreff am 10.06.2017 auf dem Rhein

Mitglieder des 1. Kölner Pfeifenclubs mit dem Rheinschiff "Anja" auf großer Fahrt


07.12.2016

Mitglieder des 1. Kölner Pfeifenclubs besuchten den PH-Weihnachtsmarkt im "Chateau Henri" in Bergheim-Niederaußem


(KE) Am Samstag, 03.12.2016 hatte die Familie Heinrichs zum  Besuch des „1.Genuss- und Smoker-Weihnachtsmarkt“ im "Chateau-Henry“ in Bergheim-Niederaußem geladen. Mitglieder des Clubs besuchten die Aussteller Denicotea mit Pfeifen, Filtern und Reinigern, Planta Tabak, Scandinavian Tobacco etc. und tätigten ihre Einkäufe, liessen es sich gut gehen und nahmen teil an einem Pfeifen-Workshop von Scandinavian Tobacco. Danach konnten alle Workshop-Teilnehmer eine besonders schöne und ausgefallene BC-Pfeife sowie eine sehr schöne Schmuckdose mit 100 gr. Poul-Winslow-Tabak in Empfang nehmen und ihr eigen nennen. Der Workshop „Pfeife und Tabak“ wurde fachlich hervorragend vorgetragen von Markus Wirtz, dem nationalen Verkaufsleiter Scandinavian Tobacco's. Die Pfeifen und der Tabak wurden vom Hersteller eigens für diesen Zweck gespendet und der Erlös aus den Teilnehmer-Spenden wird einen guten Zweck zu Gute kommen.
Auch der Weihnachtsmann kam vorbei und beschenkte uns mit schönen Präsenten aus Spenden der beteiligten Ausstellerfirmen. Manch einem aus dem Club kam der Weihnachtsmann mit Pfeife bekannt vor, aber wer weiß es schon genau!
Der Weihnachtsmarkt endete am späten Abend gemütlich und genussvoll bei leckeren Getränken, einer Tabakspfeife und geschmackvollen Tabaksorten.
Alles in allem war der PH-Weihnachtsmarkt eine super gelungene Veranstaltung, die Beteiligung der Aussteller und Besucher war sehr gut. Petra Heinrichs und die ganze Familie Heinrichs haben hervorragende Arbeit geleistet. Danke schön.

28.10.2016

Einrauchen – von alten Geschichten, neuen Mythen und Teamwork - von Patrick Klein

(PK) Nun ist es also soweit: Das neue Jahr hat begonnen, das alte Jahr ist vorüber. Neujahr fühlt sich irgendwie immer an wie ein Neuanfang, nicht wahr? Es ist die Zeit vergangenes Übel zurückzulassen, um...   mehr


28.10.2016

Geist der Vergangenheit - von Patrick Klein

(PK) Sicherlich kennt Ihr den wunderbaren Film „Die fabelhafte Welt der Amelie“. Amelie, die Protagonistin, beschert ihren Freunden und Verwandten einzigartige Momente, die deren Leben verändern. In die Welt...   mehr


28.10.2016

Die Pfeife des Grauens - von Patrick Klein

(PK) Hin und wieder gehen wir mit den Kindern zum Friedhof und besuchen dort das Grab meines Großvaters. Danach machen wir meistens noch einen kleinen Spaziergang über den Friedhof. Am Dienstagabend war das...   mehr


28.10.2016

Vom Totenschädel mit Pfeife - von Patrick Klein

(PK) Ich kann mich nicht an viele Dinge erinnern, die mit meinem Großvater zu tun haben. Es gibt da einen Waldspaziergang mit ihm, an den ich hin und wieder denke, und die Tatsache, dass er Pfeifenraucher war....   mehr


28.10.2016

There’s a place called Kokomo … - von Patrick Klein

(PK) „… that’s where you wanna go to get away from it all”, sangen die Beach Boys 1988 in ihrem nicht zuletzt durch den Film “Cocktail” mit Tom Cruise berühmt gewordenen Song. Niemand weiß so recht, wo dieses...   mehr


28.10.2016

Ich und der o-beinige Bär - von Patrick Klein

(PK) Es gibt Begegnungen, auf die man sich vorbereiten kann. Ein Vorstellungsgespräch, ein Versöhnungsgespräch oder ein Rendezvous, ein schwieriges Gespräch unter Kollegen oder mit dem Chef. All das sind...   mehr




31.01.2015

Interview Südkurier "Pfeifenraucher in der Presse" - "Ein Pfeifenraucher artet selten in Hektik aus"

Der Südkurier druckte in seiner Ausgabe vom 31.01.2015 unter der Überschrift "Versuch's mal mit Gemütlichkeit" einen Artikel über zwei Pfeifenraucher aus Wehr ab. Auch der Präsident des VDP, Kurt Eggemann,...   mehr


01.11.2012

Interview "Welche soll's sein?"

(HWW) "Eine Pfeife eignet sich wunderbar dazu, seinen eigenen Gedanken in Ruhe nachzuhängen" so Kurt Eggemann in einem Interview mit dem Fachjournal "GENUSS ist Leben". Er muss es ja wissen, verfügt er doch...   mehr


01.03.2011

Interview "Rauchen im Club...ein Vergnügen."- „Man findet unter den Mitgliedern einen sehr ausgeprägten individuellen Geschmack.“

(HWW) Bei Pfeifen Heinrichs, dem weit über Köln hinaus bekannten Fachgeschäft mit einem wohl einzigartig zu nennenden Angebot, trafen wir Kurt Eggemann, den Präsidenten des 1. Kölner Pfeifenclubs „De Pief es...   mehr


06.09.2007

Interview - ... zwei, drei, Feuer frei! - von Willi Albrecht - Internet-Forum Pfeife & Tabak

Sammeln und Rauchen von Pfeifen, für mich eins der schönsten Hobbies. Doch es gibt noch eine Parallelwelt: die Welt der Pfeifenraucher-Clubs und ihre Langsamrauchwettkämpfe. Ich sprach mit Kurt Eggemann,...   mehr





 

Kölner Stadtgeschichte - Pfeifen-Heinrichs

Peter Heinrichs *17.04.1946  ✝ 04.11.2016  mehr...




12.02.2014

"Peter Heinrichs - ein Kölner Orignal des 21. Jahrhunderts"

(KE) In Köln gibt es auch heute noch „kölsche Originale“, so wie schon in den Jahrzehnten und Jahrhunderten zuvor. Tag für Tag gehen diese Menschen in unserer Mitte ihrer ureigenen Lebensart nach. Es wird...   mehr




06.05.2011

Kölsch - Diplomarbeit über das kölsche Original Peter Heinrichs

(KE) Kurt Eggemann ist der Verfasser einer 110-seitigen Diplomarbeit über das kölsche Original Peter Heinrichs an der "Akademie för uns kölsche Sproch". Die Erstellung dieser Arbeit entstand in einem Zeitraum...   mehr




15.05.2011

"Diplom för uns kölsche Sproch" von Nils Thomsen Berlin

#1 von nilst , 16.05.2011 11:37 Liebe Leser, vor einigen Tagen erreichte mich ein A4-Umschlag, der einiges an Gewicht in sich zu tragen schien, jedenfalls passte er nicht in den Briefkasten, sondern führte...   mehr





Rotary Club Köln Bonn Millenium - "Alles Leidenschaft"

05.11.2013

Ein Besuch "Meine Leidenschaft - das Pfeiferauchen"

(KE) Beim Rotary Club Köln Bonn Millennium stehen in diesem Jahr unter dem Stichwort „Leidenschaft“ Vorträge zu den verschiedensten Themen des täglichen Lebens an. Es werden Menschen eingeladen, die von ihrer...   mehr




Kurt Eggemann und Vorstandsmitglieder des Rotary Clubs


Goldene Kollegiumspfeife

07.09.2010

Verleihung der "Goldenen Kollegiumspfeife 2010" des Berliner Tabakollegiums an Kurt Eggemann

Offizieller Akt anlässlich des Sommerevents von Peter Heinrichs am 11.September im Chateau Henri. (red. smokersnews) Das Berliner Tabakskollegium verleiht seit einigen Jahren die Auszeichnung der „Goldenen...   mehr




http://www.berliner-tabakskollegium.de/artikel/2010-09-11-goldenepfeife-kurteggemann.html

 


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24.05.2008

WDM 2007 - ein Bericht (geschrieben von Georg Pohl)

Sie hatte mich mal wieder soweit. „Schatz, wo sind meine Pfeifen, wo ist meine Pfei­fen­ta­sche?“ - „Was weiß ich, wohin du Dein Brennholz verlegt hast...“ „Wenn du mir nicht sofort sagst, wo du meine Pfeifen versteckt hast...“ - „Na gut, sieh mal im Wohnzimmer­schrank nach. Ich glaube sie kleben unter der großen Schublade.“

Ich sollte vielleicht erwähnen, dass meine Frau es mag, wenn ich Pfeife rauche. Noch lieber mag sie es , wenn ich nicht Pfeife rauche. Das mag sie sogar ganz besonders gerne.

„Und wenn du deinen Tabak suchst, damit habe ich das Ameisennest im Garten ausgeräuchert.“

„Und was soll ich deine Meinung nach jetzt rauchen?“

„Besorg dir doch ein paar Proben. Übrigens...“ - Wenn meine Frau mit «übrigens» ankommt, ist ihr gerade eine unangenehme Aufgabe für mich eingefallen. „Übrigens, heute wäre eine besonders gute Gelegenheit, noch einmal meine Mutter zu besuchen, sie hat letztens erst gesagt... he! Wo läufst Du denn hin, du...“

Den Rest höre ich schon nicht mehr. Ich sitze im Auto und brause ab nach Würselen.

Auf der Fahrt gehe ich in Gedanken noch einmal die einzelnen Schritte durch. Eigentlich ist es ja ganz einfach: gut stopfen, anzünden, drei Stunden rauchen... Ich weiß nur noch nicht, wo ich den Pokal hinstellen werde. Ich hoffen, ist es einer, der richtig viel Staub fängt – meine Frau wird ihn lieben.

Nach kurzer, erfrischender Fahrt lande ich später im Mekka der Pfeifenraucher, in Würselen. Wer es nicht kennt... es ist leicht zu finden. „Kurz vor Aachen“ hatte ich meinem niederländischen Bekannten verraten. Gestern hörte ich von seiner Frau, dass er immer noch auf der Suche ist.

Als ich den Austragungsort betrete, stelle ich fest, dass schon eine ganze Reihe von Teilnehmern eingetroffen ist. Mit so viel Konkurrenz hatte ich nicht gerechnet; wahrscheinlich alles Anfänger, die hier ihre ersten Wettkampferfahrungen sam­meln wollen. Hoffentlich können sie auch eine Enttäuschung vertragen...

Sogar Frauen sind da! Wahrscheinlich wollen sie nachher ihre Männer trösten. Oh nein! Die machen mit, wollen sich tatsächlich mit mir messen.

Nach einiger Zeit tritt ein Mann vom Service nach vorne und verkündet, dass jetzt gleich die Pfeifen und der Tabak verteilt werden.

Und schon beginnt man, eingetütete Pfeifen, winzige Tabakproben, Stopfer und Streichhölzer zu verteilen. Ich bekomme genauso wenig Tabak wie die anderen. Ich reklamiere, schließlich soll ich alleine ge­gen alle ankämpfen. Freundlich aber bestimmt gibt man mir zu verstehen, dazu sei der Tabak zu teuer – ein Argument, dass ich kenne und verstehe. Die nächste Enttäuschung: man hat mir eine fast leere Streichholzschachtel gegeben. Mit anklagender Geste halte ich die zwei Streichhölzchen hoch; ich glaube, es sind die winzigsten im ganzen Saal. Der Oberschiedsrichter sieht mich mit einem Blick an, den ich von meiner Frau kenne, kurz bevor sie zuschlägt. Trotzig frage ich, ob es auch noch eine Dopingkontrolle gibt. Die Antwort möchte ich jetzt und hier nicht wiedergeben, aber für den Rest der Veranstal­tung versinke ich in konzentriertes Schweigen.

Endlich geht es los, sonst wäre ich vielleicht noch nervös geworden. Bedächtig zünde ich die Pfeife an, als mich mein Nachbar darauf aufmerksam macht, es wäre besser, erst den Tabak einzufüllen... Zum Glück ist mein Streichholz noch am brennen. Mit einer Hand stopfe ich den Tabak schnell, aber konzentriert in die Pfei­fe, was daneben fällt wird lässig beiseite gefegt (man wird heute Abend hier wohl noch ausfegen). Gerade noch schaffe ich es, mit den letzten Millimetern des Hölzchens den Tabak anzuzünden... gleich das nächste. Fertig!

Eine hervorragend gestopfte Pfeife! Ich bin stolz auf mich. Die anderen sind noch am stopfen – na ja, es zeigt sich doch immer wieder der wahre Könner. Nach fast fünf Minuten heißt es dann: „Sie können ihre Pfeifen jetzt anzünden.“ Dankbar nicke ich dem Schiedsrichter am Tisch zu; hat man mir doch auf diese Weise einen kleinen Vorsprung von beinahe fünf Minuten verschafft.

Der Rest ist Können und Psychologie. Mit verbissenen Gesichtern hocken alle hinter ihren Pfeifen und schaffen es gerade mal ein kleines bisschen Rauch zu produzieren. Wahrscheinlich rauchen die meisten heute zum ersten Mal. Mit der mir angeborenen Überlegenheit zeige ich, wie es geht. Dicke Qualmwolken stoße ich hervor, blase Ringe... Man sieht, dass meine Pfeife brennt.

Allerdings muss ich sagen, dass einige der Teilnehmer recht überheblich sind. Als ich mich anbiete zu zeigen, wie sie ihre Pfeife richtig nachstopfen sollen... „Gib mir mal deine Pfeife, ich zeig´ mal wie es geht“ - „Halt dich da eraus, du jecken Drisses“

Jetzt sind schon 2 Minuten der Zeit um. Ein Blick in meine Pfeife zeigt: es wird Zeit für neuen Tabak, mit dem Rest hier komme ich nicht mehr weit. Ich frage den Tischrichter, wo man noch Tabak bekäme. Der schüttelt stumm den Kopf.

Mein Rauch wird langsam verflucht dünn, die anderen rauchen immer noch. Jetzt helfen nur noch die alten Tricks; früher bei Klassenarbeiten in der Schule hat es immer tadellos geklappt. Noch einmal wende ich mich an den Schiedsrichter; ich müsse mal dringend auf Toilette, und will mit der Pfeife verschwinden.

Der sieht mich nur an. „Nein! Die Pfeife bleibt hier“ – so wie er da sitzt und einen Pfeifenreiniger zwischen seinen Fäusten verbiegt, ist er wahrscheinlich vom hiesigen Bodybuilding-Club – „Na ja – ich kann noch einhalten.“

Weitere 15 Sekunden geschafft!

Hilfesuchend wende ich mich an meinen Nachbarn: „Haben Sie mal Feuer?“ Der schüttelt stumm den Kopf.

Verzweifelt beginne ich, den hölzernen Pfeifenstopfer auf dem Tabak kreiseln zu lassen: die Pfeife zwischen den Zähnen drehe ich ihn schnell zwischen den Handflächen und schaffe weitere 5 Sekunden.

Es fehlen nur noch Millisekunden zu der magischen Grenze von drei Minuten. Verstohlen sehe ich mich um – wahrscheinlich sind die meisten schon ausgeschieden... Himmel, die rauchen alle noch!

Immer schneller drehe ich den Stopfer in der Pfeife. Endlich zeigt sich wieder Rauch. Der Schiedsrichter war schon neugierig geworden und lehnt sich nun beruhigt wieder zurück.

Die drei-Minuten-Grenze ist überschritten. Allerdings beginnen meine Arme langsam müde zu werden und meine Handflächen brennen.

Mit einer letzten Kraftanstrengung rotiert der Stopfer. Ein leises Knistern und es erscheint ein Flämmchen in der Pfeife.

Ich ziehe so fest ich kann. Die Flamme schlägt nach innen. Erschrocken lasse ich die Pfeife fallen, das Mundstück tropft lang­sam auf meine Hose. Nur dem beherzten Eingreifen der Freiwilligen Feuer­wehr ist es zu verdanken, dass ich überlebe.

Um es kurz zu machen: einige haben etwas länger geraucht als ich, genauer gesagt die meisten, eigentlich alle.

Was mich tröstet ist, dass sie in einem Schnellrauchwettbewerb keine Chance gegen mich hätten, nicht einmal den Hauch einer Chance – vor allem nicht, wenn ich den Turbostopfer einsetze.



Aber um ganz ehrlich zu sein: die Teilnah­me an dem Wettrauchen war spannend und lehrreich. Noch nie habe ich so viele Pfeifenraucher auf so engem Raum und so friedlich versammelt gesehen.

Dank der vorbildlichen Organisation hat es Spaß gemacht teilzunehmen, sich mit den Siegern zu freuen, neue Bekanntschaften zu schließen.

Eigentlich gab es nur Gewinner. Bis auf den Schiedsrichter – der durfte nämlich nicht Pfeife rauchen...



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