1. Kölner Pfeifenclub gegr. 1979                    

The Pipe Club of Cologne

 


Pfeifengeschichten


10.06.2017

"Smoke on the water 2017" 

Peter Heinrichs-Smokertreff am 10.06.2017 auf dem Rhein

Mitglieder des 1. Kölner Pfeifenclubs mit dem Rheinschiff "Anja" auf großer Fahrt


07.12.2016

Mitglieder des 1. Kölner Pfeifenclubs besuchten den PH-Weihnachtsmarkt im "Chateau Henri" in Bergheim-Niederaußem


(KE) Am Samstag, 03.12.2016 hatte die Familie Heinrichs zum  Besuch des „1.Genuss- und Smoker-Weihnachtsmarkt“ im "Chateau-Henry“ in Bergheim-Niederaußem geladen. Mitglieder des Clubs besuchten die Aussteller Denicotea mit Pfeifen, Filtern und Reinigern, Planta Tabak, Scandinavian Tobacco etc. und tätigten ihre Einkäufe, liessen es sich gut gehen und nahmen teil an einem Pfeifen-Workshop von Scandinavian Tobacco. Danach konnten alle Workshop-Teilnehmer eine besonders schöne und ausgefallene BC-Pfeife sowie eine sehr schöne Schmuckdose mit 100 gr. Poul-Winslow-Tabak in Empfang nehmen und ihr eigen nennen. Der Workshop „Pfeife und Tabak“ wurde fachlich hervorragend vorgetragen von Markus Wirtz, dem nationalen Verkaufsleiter Scandinavian Tobacco's. Die Pfeifen und der Tabak wurden vom Hersteller eigens für diesen Zweck gespendet und der Erlös aus den Teilnehmer-Spenden wird einen guten Zweck zu Gute kommen.
Auch der Weihnachtsmann kam vorbei und beschenkte uns mit schönen Präsenten aus Spenden der beteiligten Ausstellerfirmen. Manch einem aus dem Club kam der Weihnachtsmann mit Pfeife bekannt vor, aber wer weiß es schon genau!
Der Weihnachtsmarkt endete am späten Abend gemütlich und genussvoll bei leckeren Getränken, einer Tabakspfeife und geschmackvollen Tabaksorten.
Alles in allem war der PH-Weihnachtsmarkt eine super gelungene Veranstaltung, die Beteiligung der Aussteller und Besucher war sehr gut. Petra Heinrichs und die ganze Familie Heinrichs haben hervorragende Arbeit geleistet. Danke schön.


Zurück zur Übersicht

28.10.2016

Ich und der o-beinige Bär - von Patrick Klein

(PK) Es gibt Begegnungen, auf die man sich vorbereiten kann. Ein Vorstellungsgespräch, ein Versöhnungsgespräch oder ein Rendezvous, ein schwieriges Gespräch unter Kollegen oder mit dem Chef. All das sind Begegnungen mit anderen Menschen, die nie ganz geplant verlaufen. Aber völlig unberechenbar sind sie deshalb nicht. Dagegen gibt es Begegnungen, da glaubt man, man sei gut vorbereitet, nur um festzustellen, dass das Unvorstellbare eintritt. So ein Erlebnis hatte ich in der letzten Woche.

Letzte Woche begegnete ich dem o-beinigen Bär. Und obwohl ich mich gut vorbereitet hatte – ich hatte gut gegessen und mein Messer dabei –, verlief diese Begegnung nicht annähernd meinen Erwartungen entsprechend.

Die ganze Sache hat allerdings eine Vorgeschichte. Bevor ich Euch also von jener völlig aus dem Ruder gelaufenen Begegnung mit dem o-beinigen Bären berichte, will ich Euch zunächst diese Vorgeschichte erzählen.

Alles begann mit einem Blogbeitrag auf pfeifengeniesser.de. Dort attestierte der Autor DanHill der US-Firma Cornell & Diehl, dass sie geradezu „legendär“ sei und die „’abenteuerlichsten’ Mixturen mit entsprechenden fantasievollen Namen“ kreiere. Das zog mein Interesse auf sich. Nach mehreren Besuchen der Website von Cornlell & Diehl hatte ich mich für zwei Tabake entschieden: Automn Evening, eine Mischung aus rotem Virginia und Cavendish mit einem Ahornsirup-Aroma und Bow Legged Bear – der o-beinige Bär, ein gebackener Tabak aus Latakia, rotem und hellem Virginia, Perique, Turkish und Black Cavendish.

Schnell war mir jedoch klar, dass ich an diesen Tabak in Deutschland nicht so einfach herankäme. Immerhin führen deutsche Tabakgeschäfte Cornell & Diehl grundsätzlich nicht. Meine erste Anlaufstelle war deshalb auch der Online-Shop des Tabakhauses Portmann aus Kreuzlingen in der Schweiz. Leider liefert Portmann nicht nach Deutschland. Mithin musste doch ein amerikanischer Shop her. Zunächst versuchte ich es bei http://www.4noggins.com/, die jedoch meine Kreditkarten nicht akzeptierten. Bei http://www.smokingpipes.com/ klappte es dann schließlich doch noch, und am 11.01. ging meine Bestellung raus.

Fast drei Wochen später trudelte das Päckchen dann ein – weder der Zoll noch die Zusammenarbeit des US Postal Service mit dem deutschen Logistiker hatte Schwierigkeiten gemacht. Vielleicht lag das daran, dass ich smokingpipes.com darum gebeten hatte, die Rechnung in Klarsichtfolie außen am Paket anzubringen, damit der Zoll sie einsehen konnte. Vielleicht waren das aber auch einfach nur Profis. Wer weiß das schon? Jedenfalls kam das Paket nach drei Wochen endlich bei mir an.

Drei Wochen, die ich zur intensiven Vorbereitung nutzte. Ich wusste, der Bow Legged Bear, den ich definitiv zuerst probieren würde, war ein starker Tabak. „Auf keinen Fall auf leeren Magen rauchen“, hieß es in diversen amerikanischen Youtube-Beiträgen. Auch machte ich mich schlau, wie man einen Tabak-Cake raucht: Man schneidet mit einem Messer einen Querstreifen ab, stapelt ihn in die Pfeife, zerbröselt einigen Tabak darüber, um eine Glutschicht zu schaffen. Fertig!

Nach einem üppigen Mittagessen und bewaffnet mit einem Taschenmesser sowie den üblichen Pfeifenutensilien machte ich mich dann auf in die Smoker Lounge von Peter Heinrichs in Köln, um mich dort dem o-beinigen Bären zu stellen.

Zuvor machte ich mir allerdings noch so meine Gedanken, warum dieser Tabak Bow Legged Bear heißt. Die Dose zeigt einen aufrecht gehenden, aber o-beinigen Bären mit Jeans, Hosenträgern, einem Hut und – natürlich – einer Pfeife von hinten. Er geht gerade von irgendwo weg, schaut aber über die Schulter zurück. Doch zurück worauf?

So wie dieser Bär wirkt, so wie er geht und hinter seiner Schulter zurück lugt – so kam er mir vor, wie das, was man umgangssprachlich einen „Schlingel“ oder ein „Schlitzohr“ oder – ja auch das! – einen „Schurken“ nennt.

Das Werk des o-beinigen Bären, das Werk, nach dessen Verrichtung er sich eine Pfeife angemacht hat, das Werk, auf das er mehr grimmig als stolz zurück blickt – dieses Werk konnte unmöglich etwas Gutes gewesen sein. Sein Werk war definitiv etwas, das gemeinhin mit Lauten wie „Uff“ und mit Worten wie „starker Tobak“ kommentiert würde.

Ich war also ausreichend gewarnt, als ich letzten Mittwoch zu meinem Date mit dem o-beinigen Bären ging. Auch wenn ich nicht sagen würde, dass ich meine eigenen Warnungen in den Wind schlug, so muss ich dennoch zugeben, dass ich den o-beinigen Bären gewaltig unterschätzt habe.

In der Lounge angekommen, öffnete ich die Dose. Sofort griffen Perique- und Latakianoten nach meinen Sinnen. Ich packte den Tabak ganz aus, der sich in etwa wie zwei kleine Brownies ausnahm, und stopfte meine Mastro Beraldi. Das Zünden gelang mir erstaunlich gut. Drei, vier Züge genoss ich den vollen, kräftigen und würzigen Geschmack: Erdig und torfig ähnelte er dem einer extrem starken Zigarre. Latakia, Perique und Virginia entfalteten ihr kraftvolles Aroma. Dann biss der o-beinige Bär zu.

Das Nikotin packte mich mit solcher Wucht, dass ich mich mit einem „Uff!“ in den Sessel zurück fallen ließ. Ich weiß noch, dass ich dachte „Verdammt starker Tobak!“ Aber ich dachte auch, dass es gar nicht sein konnte, dass mich wenige Züge schon aus dem Sattel warfen. Also disziplinierte ich mich. Nach einer kurzen Pause trat ich dem o-beinigen Bären abermals entgegen und zündete erneut.

Eines kann ich Euch sagen: Das war mit weitem Abstand der stärkste Tabak, den ich jemals geraucht habe. Ich kann mir gut vorstellen, dass an jenem Mittwoch in Köln EU-Nikotingrenzwerte überschritten wurden. Ja, ich bin überzeugt davon.

Und als ich – in meinem geistigen Blaunebel watend – die Smoker Lounge verließ, sah ich mich über die Schulter noch einmal nach dem o-beinigen Bären um. Aber er war nicht hinter mir. Er war in mir. Ich selbst war in diesem Augenblick der o-beinige Bär und blickte mehr grimmig als stolz zurück auf den Ort meiner Schandtat. Inzwischen ist der o-beinige Bär wieder fort, ich bin wieder ich. Und darüber bin ich einigermaßen erfreut.

Der Genuss des Bow Legged Bear war recht eigentlich mehr eine Erfahrung als ein Genuss. Eine Erfahrung, die mir eine neue Facette des Genießens gezeigt hat, aber auch eine Erfahrung, von der ich mir nicht sicher bin, ob ich sie wiederholen möchte. Auch wenn man weiß, was einen erwartet, ist die Begegnung mit dem o-beinigen Bären doch immer wie ein Kampf mit einem wilden Tier: der Ausgang ist ungewiss.



Zurück zur Übersicht


31.01.2015

Interview Südkurier "Pfeifenraucher in der Presse" - "Ein Pfeifenraucher artet selten in Hektik aus"

Der Südkurier druckte in seiner Ausgabe vom 31.01.2015 unter der Überschrift "Versuch's mal mit Gemütlichkeit" einen Artikel über zwei Pfeifenraucher aus Wehr ab. Auch der Präsident des VDP, Kurt Eggemann,...   mehr


01.11.2012

Interview "Welche soll's sein?"

(HWW) "Eine Pfeife eignet sich wunderbar dazu, seinen eigenen Gedanken in Ruhe nachzuhängen" so Kurt Eggemann in einem Interview mit dem Fachjournal "GENUSS ist Leben". Er muss es ja wissen, verfügt er doch...   mehr


01.03.2011

Interview "Rauchen im Club...ein Vergnügen."- „Man findet unter den Mitgliedern einen sehr ausgeprägten individuellen Geschmack.“

(HWW) Bei Pfeifen Heinrichs, dem weit über Köln hinaus bekannten Fachgeschäft mit einem wohl einzigartig zu nennenden Angebot, trafen wir Kurt Eggemann, den Präsidenten des 1. Kölner Pfeifenclubs „De Pief es...   mehr


06.09.2007

Interview - ... zwei, drei, Feuer frei! - von Willi Albrecht - Internet-Forum Pfeife & Tabak

Sammeln und Rauchen von Pfeifen, für mich eins der schönsten Hobbies. Doch es gibt noch eine Parallelwelt: die Welt der Pfeifenraucher-Clubs und ihre Langsamrauchwettkämpfe. Ich sprach mit Kurt Eggemann,...   mehr





 

Kölner Stadtgeschichte - Pfeifen-Heinrichs

Peter Heinrichs *17.04.1946  ✝ 04.11.2016  mehr...




12.02.2014

"Peter Heinrichs - ein Kölner Orignal des 21. Jahrhunderts"

(KE) In Köln gibt es auch heute noch „kölsche Originale“, so wie schon in den Jahrzehnten und Jahrhunderten zuvor. Tag für Tag gehen diese Menschen in unserer Mitte ihrer ureigenen Lebensart nach. Es wird...   mehr




06.05.2011

Kölsch - Diplomarbeit über das kölsche Original Peter Heinrichs

(KE) Kurt Eggemann ist der Verfasser einer 110-seitigen Diplomarbeit über das kölsche Original Peter Heinrichs an der "Akademie för uns kölsche Sproch". Die Erstellung dieser Arbeit entstand in einem Zeitraum...   mehr




15.05.2011

"Diplom för uns kölsche Sproch" von Nils Thomsen Berlin

#1 von nilst , 16.05.2011 11:37 Liebe Leser, vor einigen Tagen erreichte mich ein A4-Umschlag, der einiges an Gewicht in sich zu tragen schien, jedenfalls passte er nicht in den Briefkasten, sondern führte...   mehr





Rotary Club Köln Bonn Millenium - "Alles Leidenschaft"

05.11.2013

Ein Besuch "Meine Leidenschaft - das Pfeiferauchen"

(KE) Beim Rotary Club Köln Bonn Millennium stehen in diesem Jahr unter dem Stichwort „Leidenschaft“ Vorträge zu den verschiedensten Themen des täglichen Lebens an. Es werden Menschen eingeladen, die von ihrer...   mehr




Kurt Eggemann und Vorstandsmitglieder des Rotary Clubs


Goldene Kollegiumspfeife

07.09.2010

Verleihung der "Goldenen Kollegiumspfeife 2010" des Berliner Tabakollegiums an Kurt Eggemann

Offizieller Akt anlässlich des Sommerevents von Peter Heinrichs am 11.September im Chateau Henri. (red. smokersnews) Das Berliner Tabakskollegium verleiht seit einigen Jahren die Auszeichnung der „Goldenen...   mehr




http://www.berliner-tabakskollegium.de/artikel/2010-09-11-goldenepfeife-kurteggemann.html

 

20.05.2013

Besuch Manufaktur Kapp and Peterson in Dublin (geschrieben von Ulrich Schumacher)

Besuch Manufaktur Kapp and Peterson in Dublin Am 13. Mai um 11.00 Uhr war es soweit: bei einem Aufenthalt in Dublin hatten wir die Gelegenheit, eine Privatführung der Peterson pipe manufactur erleben zu...   mehr


01.08.2010

Pfeifen - reinigen-. Schon gar nichts für Weicheier (geschrieben von Wilfried Emmerich)

Es ist Freitag Abend!. Meine Angeheiratete ist auf ihren wöchentlichen Extremshoppingtreffen ( ich glaube Tupperware ist heute dran). Die Kinder schlafen friedlich in ihren Zimmern. Nur manchmal höre ich eine...   mehr


21.08.2008

Pfeifengeschäfte & Manufakuren, Region Varese/ Italien (geschrieben von Jörg-Marc Fabian)

Unser diesjähriger Sommerurlaub führte meine Frau und mich nach Norditalien in die Lombardei. Varese ist Provinzhauptstadt, gelegen an der Seenplatte des Lago Varese und Lago Maggiore. Die Stadt verbreitet...   mehr


27.06.2008

Schwarze Pfeife (geschrieben von Georg Pohl)

Wer mich kennt weiß, dass ich nicht nur extrem zurückhaltend und – ohne mich selbst loben zu wollen – ausgesprochen bescheiden bin, sondern auch als exquisiter Kenner der Pfeifenraucher-Szene gelte. In diesem...   mehr


16.06.2008

Pfeifenstammtisch (geschrieben von Georg Pohl)

Mitunter ist das Leben als solches nur noch gerade so eben zu ertragen. Viele pflegen sich in solchen Situationen aufzuknüpfen oder zu erschießen. Ich persönlich halte davon nicht sehr viel; auf Dauer lässt...   mehr


24.05.2008

WDM 2007 - ein Bericht (geschrieben von Georg Pohl)

Sie hatte mich mal wieder soweit. „Schatz, wo sind meine Pfeifen, wo ist meine Pfei­fen­ta­sche?“ - „Was weiß ich, wohin du Dein Brennholz verlegt hast...“ „Wenn du mir nicht sofort sagst, wo du meine Pfeifen...   mehr




website security